• Circuito de Almeria
    Circuito de Almeria

Tag 2 in Andalusien. Auf dem Circuito de Almeria erwarten uns heute 13 schicke Kurven verteilt auf 4025 Meter Ringasphalt. Um diese sicher und bequem unter die Räder nehmen zu können, wurden wir mit Vanuccis 2-teiligen Lederkombi samt Stiefel und Handschuhe ausgestattet. Wie immer erfordert es ein wenig Geschick, bis ich mich komplett in den Lederkombi gestopft habe, aber dann sitzt er perfekt. Nachdem die Protektoren etwas Körper- und Sonnensärme aufgesogen haben, wird die Montur auch schnell geschmeidiger. Fehlt nur noch der Kopfschmuck. Den bekommen wir in Nolans Showtruck überreicht. Der weltmeisterliche X-Lite X-802R wird für heute unsere Köpfchen schützen. Ich bin erstaunt wie perfekt die Mütze auf Anhieb sitzt und wie wohl sich meine Birne in der Schutzhülle fühlt. Wie für mich gemacht.

Als Instruktoren stehen mit Katja Poensgen, Nina Prinz, Dario Giuseppetti, Max Neukirchner, Jesco Günther und Comiczeichner Holger Aue einige wohl bekannte Namen zur Verfügung. Mein Streckenziwi für heute wird Jesco und wir verlieren auch keine Zeit neben der Strecke. Ein paar schnelle Tipps zur Sitzposition und ab geht's.
Auf der Piste ist schnell klar, wo meine Problemstellen auf der Strecke liegen. Jesco macht aber einen tollen Job und gibt in den Pausen immer wieder gute und wertvolle Tipps, die sich auch sofort gut umsetzen und die Kurven in jeder Runde flüssiger werden lassen.

Auch sonst passt alles: Die Racetec Interact K3-bereifte S1000RR ist mir dank den Metzeler Testtagen keine Unbekannte mehr und auch wenn sich das gute Stück von mir immer noch etwas unterfordert fühlen dürfte, kommen wir beide super miteinander aus. Die Lederkluft fühlt sich gut an, zwickt nicht und ist weder zu warm noch zu kalt. Auch den Helm kann ich nur in den höchsten Tönen loben. Die beste Schutzmütze, die ich mir bisher über den Schädel stülpen durfte. Selbst bei 260km/h liegt das Ding ohne Flattern und Zischen in der Luft. Ich bin ehrlich beeindruckt.

Während neben der Strecke der Pizzaofen glüht, zeigt Dirk Manderbach auf dem Parkplatz, dass man auch mit einer Triumph Tiger eine ordentliche Stuntshow hinlegen kann.

Meine Runden werden derweil immer flüssiger und schneller. Eigentlich möchte ich am liebsten immer weiter kreiseln, aber wenn der eigene Akku allmählich leer wird und gleichzeitig der Wahnsinn einsetzt, ist es vermeintlich gesünder die Box anzusteuern und die letzten zwei, drei Runden sausen zu lassen.

Besser kann man keine zwei Tage in Andalusien verbringen.
Vielen Dank an Nolan und Louis für die Einladung.

 

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